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Hydrogeologie

Durchführung: Professur für Hydrologische Modellierung und Wasserressourcen, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), Professur für oberflächennahe Geophysik

 

Geologie-Titel

Das Wahlpflichtmodul „Hydrogeologie“ vermittelt durch Vorlesungen und praktischen Übungen am PC Verständnis von Prozessen in der gesättigten Zone und der hydrologischen Bedeutung des Grundwassers wie auch Kenntnisse zu geophysikalischen Verfahren. Themen sind hydrogeologische Grundlagen, Grundwasserneubildung, Feststein- und Lockersteinaquifere, Bedeutung des Grundwassers in der Einzugsgebietshydrologie, Grundwasserhydraulik, sowie Wechselwirkungen zwischen Oberflächen- und Grundwasser. In einem abgeschlossenen praktischen Block werden geophysikalische Verfahren gelehrt, hier findet auch ein praktischer Geländeteil statt.

Hydrogeologische Grundlagen 5 Tage

  • Grundwasserneubildung (Prozesse und Bestimmungsmethoden)
  • Gradient, Strom- und Potentiallinien, Grundwassergleichenplan
  • Aquifere (Typen, Eigenschaften, Bedeutung)
  • Grundwasser in der Einzugsgebietshydrologie (Basisabfluss)


Grundwasserströmung (5 Tage)

  • Allgemeinen Strömungsgleichung
  • Grundwasserströmung – Finite Differenzen Methode
  • Schematischer Ablauf einer Grundwassermodellierung Wechselwirkung Grundwasser - Oberflächengewässer
  • Angewandte Modellierung mit MODFLOW


Geophysikalische Verfahren (5 Tage)

  • Überblick über geophysikalische Verfahren: Geomagnetik, Refraktionsseismik, Geoelektrik, Gravimetrie, Georadar, Reflexionsseismik, Reflexionsseismik
  • Praktische Übung im Gelände


Lehrformen

  • Vorlesung
  • Rechenbeispiele
  • praktische Übung am PC (MODFLOW)
  • Geländeübung
  • Praktische Datenauswertung